„Ja, ich bedaure sie von Herzen, aber ich habe auch Verluste erlitten. Die erste Horde Deutscher, die in die Stadt eindrang, hat mein Pferd beschlagnahmt und den Wallach meines Knappen. Ich muß neue kaufen, wenn unsere Feinde weg sind, um die Ehre meines Ritterstandes aufrechtzuhalten. Aber genug davon. Ihr, Messer Castruccio, habt den Befehl über eine Truppe italienischer Ritter. Was habt Ihr mit diesen Männern vor? Bleibt Ihr in der Lombardei oder folgt Ihr dem Kaiser in den Süden?“ „Ich richte mich nach den Ereignissen. Ich hoffe, bald selbst zu bestimmen, was geschieht, aber vorerst muß ich mich von den Umständen leiten lassen und kann Eure Fragen daher nicht beantworten.“ Pepi hielt einen Moment inne und sagte dann halb zu sich selbst: „Nein, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt. Die Dinge sind noch nicht reif, diese Belagerung hat viel bewirkt, aber ich muß noch warten. Nun, Messer Castruccio, im Moment werde ich einige Umstände nicht preisgeben, die ich Euch, als wir dieses ...