7. Kapitel (26)
Bisher hatte Pepi Castruccios Fragen eifrig beantwortet – und das mit einem Ausdruck von Triumph und Eitelkeit, den er vergeblich zu verbergen suchte, ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel, und er hatte sich sogar die Hände gerieben. Aber bei Castruccios letzten Worten verdüsterte sich sein Gesicht, die Mundwinkel sanken, er ließ die Schultern hängen und er sagte mit einem Blick auf seine schäbige Kleidung: „Ich bin immer arm, immer vom Pech verfolgt, und Messer Castruccio, Ihr tut mir großes Unrecht, wenn Ihr annehmt, ich sei vermögend. Ich habe einen prächtigen Palast und einen gewaltigen Turm, aber ich kann die Steine nicht essen und mich nicht mit dem Putz bekleiden, und – Gott ist mein Zeuge – meine Ländereien umfassen nur noch fünfzig kleine Hektar. Wie kann ich da reich sein?“
„Wenn Ihr arm seid“, sagte Castruccio, „so teilen die unglückseligen Bewohner der Stadt Euer Schicksal. Ihre Behausungen, seien es Paläste oder Hütten, wurden geplündert und wer der Zerstörungswut des Kaisers entkommt, landet auf der Straße und erlebt Hunger und Elend.“
Pepis Miene hellte sich wieder auf, seine Augen funkelten und er sagte: „Ja, ja, viele sind tief gesunken, aber nicht so tief: Sie haben immer noch Land, sie sind nicht völlig verloren, und die Toten haben Erben ...“
„Ja, Erben für Hungersnöte und Erniedrigung! Die armen Waisen wären besser dran, wenn sie mit denen gestorben wären, die sie geboren haben!“
„Wenn Ihr arm seid“, sagte Castruccio, „so teilen die unglückseligen Bewohner der Stadt Euer Schicksal. Ihre Behausungen, seien es Paläste oder Hütten, wurden geplündert und wer der Zerstörungswut des Kaisers entkommt, landet auf der Straße und erlebt Hunger und Elend.“
Pepis Miene hellte sich wieder auf, seine Augen funkelten und er sagte: „Ja, ja, viele sind tief gesunken, aber nicht so tief: Sie haben immer noch Land, sie sind nicht völlig verloren, und die Toten haben Erben ...“
„Ja, Erben für Hungersnöte und Erniedrigung! Die armen Waisen wären besser dran, wenn sie mit denen gestorben wären, die sie geboren haben!“
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