7. Kapitel (25)

„Zweifellos“, erwiderte Pepi, aber mit einer unbeschreiblichen Miene, die seinen Begleiter verwirrte. Seine Augen funkelten, und aus seinem Gesicht sprach freudige Aufregung. Doch seine Stimme klang jedoch tief bekümmert, und er stöhnte: „Diese Grobiane verwüsten Euren Palast.“
„Nein, dort gibt es nichts zu verwüsten. Die Mauern sind so dick, daß sie keinen Schaden nehmen können, und alles andere habe ich weggeschafft, bevor sie kamen.“ „Sie verschlingen Euer Essen.“
„Ich habe nichts, was sie verschlingen könnten. Ich bin ein armer, einsamer Mann und hatte gar nichts zu essen im Haus. „Sie bringen ihre Beute hierher; ich schicke meinen Gehilfen los, um Holz zu holen, wo immer er welches findet; ich mache ein Feuer, und sie bereiten ihr Essen zu; und das ist alles, was sie von mir bekommen.“ „Habt Ihr keinen Freund oder Verwandten im Krieg verloren?“
„Es gibt niemanden, den ich liebe, ich habe Pflichtvergessenheit und Undankbarkeit erlebt, aber keine Güte oder Freundschaft, also hätte ich nicht getrauert, wenn meine Verwandten umgekommen wären, aber sie sind alle in Sicherheit.“
„Dann scheint es, als hättet Ihr durch die Zerstörungswut dieser Deutschen nichts verloren – und müßtet immer noch Benedetto der Reiche sein.“

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