8. Kapitel (3)

In diesem langen Kampf war Florenz der Kopf und das Herz des Widerstandes gegen den Kaiser. Der Abscheu der Bewohner vor der kaiserlichen Macht und ihre Angst vor einer Rückkehr der verbannten Ghibellinen trieben sie dazu, alles zu geben, um Verbündete zu finden und ihre eigene Stadt zu verteidigen. Heinrichs Tod war für sie ein unblutiger Sieg, und sie hofften, daß eine rasche Änderung in Italiens Politik für den Aufstieg der Guelfen sorgen würde.
Pisa hatte immer zu den Ghibellinen gehalten und den Kaiser unterstützt, bei seinem Tod sahen sie sich ihren Feinden, den Florentinern, wehrlos ausgeliefert und sie gingen nur allzu gern auf die maßvollen Bedingungen ein, die der König von Neapel und sein Verbündeter Florenz ihnen anboten, um Frieden in der Toskana zu schaffen.

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