5. Kapitel (18)
Marco übernahm diese Aufgabe mit Freuden und besuchte das Schloß St. Columban. Visconti war schlecht gekleidet, unterernährt und hatte nur wenige Begleiter, die auch noch alt und verkrüppelt waren; sie konnten keinen Kriegsdienst mehr leisten und waren zu faul zum Arbeiten; sie würden unter seinem Dach hungern. Seiner Frau ging es noch schlechter, sie hatte nicht einmal eine Dienerin dabei, und ich habe gehört, daß sie nur einen Kapuzenmantel hatten, den sie und ihr Mann abwechselnd trugen. Marco blieb nur kurz auf dem Schloß, weil er nichts zu essen bekam, aber als er sich von Visconti verabschiedete, bat er ihn, ihn zu einem Pferd und einem seidenen Gewand zu verhelfen.
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