5. Kapitel (31)
Er hatte goldene Sporen wie ein Ritter und auf seinem Sattelknauf lag, sorgfältig gefaltet, ein prächtiger Mantel mit goldenem Saum. Er trug ein enges Gewand aus fadenscheinigem Stoff, enge Hosen aus primitivem Schafsleder, gehalten von vielen Knoten und Schnüren um die Beine, einen Umhang mit Kapuze aus rauem Flanell, genannt sclavina, weil es in Slawonien hergestellt wurde. Zu jener Zeit trugen es die ärmsten Schichten Italiens. Seine Füße steckten in großen plumpen Stiefeln aus Schafsleder – ein besonderer Kontrast zu den goldenen Sporen! Auf seinem Kopf saß ein eiserner Helm, der damals majata genannt wurde.
Die Sonne ging unter, als sie ihren Weg fortsetzten. Plötzlich sah Castruccios Begleiter ein Haus, das nicht weit weg war. Er zeigte darauf, zügelte sein Maultier und fragte, ob sie nicht dort übernachten wollten?
„Nein“, sagte Castruccio, „in einer halben Stunde geht der Mond auf und da gerade Vollmond ist, denke ich, daß wir unbesorgt weiterreisen können.“
„Verlasst Euch nicht auf den Mond“, sagte sein Begleiter, „seine Schatten sind lang und gefährlich und sein Licht trügerisch.
Die Sonne ging unter, als sie ihren Weg fortsetzten. Plötzlich sah Castruccios Begleiter ein Haus, das nicht weit weg war. Er zeigte darauf, zügelte sein Maultier und fragte, ob sie nicht dort übernachten wollten?
„Nein“, sagte Castruccio, „in einer halben Stunde geht der Mond auf und da gerade Vollmond ist, denke ich, daß wir unbesorgt weiterreisen können.“
„Verlasst Euch nicht auf den Mond“, sagte sein Begleiter, „seine Schatten sind lang und gefährlich und sein Licht trügerisch.
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