5. Kapitel (33)
Die verängstigten Pferde weigerten sich oft, weiter zu gehen und in die finsteren Schatten vorzudringen, die die Berge warfen und damit sogar den Schnee verdunkelten. Sie ritten langsam und vorsichtig weiter und stellten am nächsten Morgen fest, daß sie keine großen Fortschritte gemacht hatten. Es war schon fast Mittag, als sie Susa erreichten. Sie hatten die Gefahren des Weges hinter sich und der ältere Reisende fand seine Stimme und seine Erinnerung wieder. Er ritt zu Castruccio und fragte ihn, wo er sich nach den überstandenen Strapazen ausruhen wollte. Castruccio erwiderte, daß er hoffe, ein Gasthaus in der Stadt zu finden. Wenn nicht, würde er in einem Kloster Zuflucht suchen – er hegte keinen Zweifel, dass er dort Essen und Obdach für einen Tag und eine Nacht finden würde.
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