7. Kapitel (14)

Der Junge wich nicht von seiner Seite, sondern erinnerte sich mit aufrichtiger Zuneigung an alle Einzelheiten ihrer früheren Begegnungen. Er erzählte unter Tränen von Guinigis Tod – einem Tod, der fast so ruhig gewesen war wie sein unschuldiges Leben. Eines Nachmittags, mitten in der Sommerhitze, saß er mit seinem Sohn unter einer Zypresse und sorgte sich sehr darum, was aus dem jungen Arrigo werden würde, wenn er, sein Vater und Beschützer, nicht mehr da wäre. Der Junge erschrak über diese melancholischen Vorahnungen und bat ihn, nicht von einer Zeit zu reden, die noch weit weg sei und die ihm nur Verzweiflung bringen würde.

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