7. Kapitel (23)
Schließlich entdeckte er ihn – er stand in einer Ecke und füllte große Krüge aus einem Weinfaß. Er sprach ihn in mitfühlendem Ton an, und Pepi blickte mit seinen kleinen hellen Augen auf. Seine Miene zeigte mehr Freude als Kummer. Er erkannte seinen Gast, ließ sein Weinfaß im Stich und führte Castruccio hinaus, denn bei dem Krach, den die ungehobelten Gäste machten, konnten sie kaum ihr eigenes Wort verstehen. Sie stiegen die steile schmale Treppe hinauf, und als Castruccio über das schlechte Licht klagte, sagte Pepi: „Gehen wir nach oben in meinen Turm. Die Sonne ist vor zehn Minuten untergegangen, und auch wenn es sonst überall dunkel ist, ist es dort noch hell. Wartet einen Moment, ich hole den Schlüssel.“
Pepi ging die Treppe hinunter, und Castruccio sah durch eine kleine Luke, wie er den Hof überquerte. Nach ein paar Minuten kam er bedächtigen Schrittes zurück und sagte zu Castruccio: „Diese deutschen Grobiane essen und trinken jetzt und werden uns nicht bemerken. Aber seien wir lieber leise, denn ich möchte nicht, daß einer von ihnen in meinen Turm kommt.
Pepi ging die Treppe hinunter, und Castruccio sah durch eine kleine Luke, wie er den Hof überquerte. Nach ein paar Minuten kam er bedächtigen Schrittes zurück und sagte zu Castruccio: „Diese deutschen Grobiane essen und trinken jetzt und werden uns nicht bemerken. Aber seien wir lieber leise, denn ich möchte nicht, daß einer von ihnen in meinen Turm kommt.
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